Marco Albert und Josef Beisel weiterhin Stadtbrandinspektor und Stellvertreter

Bei der gestrigen Jahreshauptversammlung um 19.30 Uhr der Freiwilligen Feuerwehren Hirschhorn-Mitte und Langenthal wurden die beiden führenden Einsätzkräfte Marco Albert als Stadtbrandinspektor und Josef Beisel als stellvertretender Stadtbrandinspektor wiedergewählt.

Und somit ein überwältigender Vertrauensbeweis für die bisherige Wehrführung: Stadtbrandinspektor Marco Albert und sein Stellvertreter Josef Beisel wurden für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Beide üben ihre Tätigkeit bereits seit 2001 aus. Von den 61 anwesenden Feuerwehrleuten der Abteilungen Mitte und Langenthal erhielten sie bei der gemeinsamen Versammlung für die Fortführung ihres Ehrenamts fast alle Stimmen.

662 Einsätze mit 9772 Einsatzstunden listete Marco Albert in seinem Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre auf. Davon 3784 Stunden für 175 Brand- und 5988 Stunden für 487 Einsätze mit technischer Hilfeleistung. Laut Albert sind dies aber nur die „offiziellen“ Zahlen. „Wenn man die im Nachgang geleistete Reinigung, Instandsetzung und Prüfung der Gerätschaften, Fahrzeuge und Einsatzkleidung rechnet, so kommen wir leicht auf über weitere 10.000 Einsatzstunden“, sagte er. Die Übungen und freiwilligen Arbeitseinsätze oder Reparaturen seien hier noch nicht mit eingerechnet.

Wie Albert betonte, „war die ganze Sparte und Bandbreite der möglichen Feuerwehreinsätze vertreten“. Es habe leider auch solche gegeben, „die an die Psyche der Einsatzkräfte gingen“. Er nannte hier schwere Verkehrsunfälle mit Schwerstverletzten, Bekämpfung von Bränden oder das Retten von Menschen aus Unglückslagen.

Der Stadtbrandinspektor betonte die Notwendigkeit eines regelmäßigen Übungsbesuchs. „Das wird schon an den geänderten Aufgaben der Feuerwehr sowie der Erweiterung der Technik und Geräte deutlich.“ Allgemein könne die Übungsbeteiligung als gut angesehen werden. „Bei einigen ist sie leider als mangelhaft zu bewerten“, kritisierte er. Auch Eigeninitiative gehöre dazu, sich selbst um Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten zu kümmern. „Jedem stehen hier die Türen offen, ob Jung oder Alt“, sagte Albert. Die Devise für die Zukunft heiße: „üben, üben, üben“.

Die Tageseinsatzstärke sei nicht ausreichend, betonte Albert. „Diese Situation hat sich in den vergangenen Jahren leider weiter verschlechtert.“ Erste Schritte seitens der Stadt seien unternommen worden. „Dies deckt aber bei weitem nicht den Fehlbedarf.“ In den nächsten Jahren werde sich diese Situation noch verschlechtern, da keines der jüngeren Mitglieder einen Arbeitsplatz in Hirschhorn oder näheren Umgebung habe.

Seinen Worten zufolge „muss auch eine Mitgliederwerbung gestartet werden, um neue Personen für die Feuerwehr zu begeistern“. Hier hoffe man auf die Unterstützung der städtischen Gremien, um nach Lösungen zu suchen. Denn die Situation sei „nicht nur ein Problem der Feuerwehr“, sondern auch eines der Stadt als gesetzlicher Träger des Brandschutzes.

Albert erläuterte, dass in den nächsten Jahren weitere Ersatzanschaffungen von Fahrzeugen und Geräten anstünden. Das Hauptaugenmerk liege hierbei auf dem TSF/W aus Langenthal und dem Einsatzleitwagen aus Hirschhorn. „Erfreulicherweise wird ja hoffentlich im Juli das LF 10 KatS geliefert“, sagte er.

Durch die Bewilligung von Haushaltsmitteln „und die beispiellose Unterstützung sowie Mithilfe von einigen Kameraden“ konnte schon ein großer Teil der baulichen Mängel seit der letzten Überprüfung beseitigt werden, würdigte der Stadtbrandinspektor. An beiden Standorten müssten die gravierenden Mängel – Stellplatzproblem für die Fahrzeuge, Parkplatzsituation für Privat-Pkw der Einsatzkräfte, unzureichende und nicht sichere Lagerung von Material und Gerätschaften sowie mangelnde Umkleidemöglichkeiten für Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung – behoben werden. „In Hirschhorn sieht es für den notwendigen Erweiterungsbau ja gut aus“, freute sich Albert.

„Ohne euch wäre die vergangene Zeit mit den zuvor dargestellten hohen Einsatzzahlen und Aufgaben nicht zu bewerkstelligen gewesen“, wandte sich Albert an die Kameraden. „Ihr könnt stolz auf euch sein. Es ist großartig was wir ihr gemeinsam leistet.“ Es gelte lediglich, „dies nur mehr noch in die Öffentlichkeit bringen“. Verschiedene Grußworte schlossen sich an: von Bürgermeister Rainer Sens, Stadtverordneten-Vorsteherin Katharina Korner, den drei Fraktionsvorsitzenden Harald Heiss (CDU), Martin Hölz (Profil) und Max Weber (SPD) sowie Kreisbrandmeister Hans Günther Frömel.

[Quelle - Originaltext: Thomas Wilken, https://hirschhorner.wordpress.com/2016/03/20/hirschhorner-feuerwehrspitze-wurde-eindrucksvoll-in-den-aemtern-bestaetigt/]

JHV JHV JHV

Einladung zur gemeinsamen Hauptversammlung am 19. März 2016

Gemäß der Satzung (§16) der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hirschhorn (Neckar) müssen alle 5 Jahre die Wahlen zum Stadtbrandinspektor und dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor durchgeführt werden.

Hiermit darf ich Euch zu unserer gemeinsamen Hauptversammlung mit Wahlen am Samstag den 19. März 2016 um 19.30 Uhr im Gerätehaus Hirschhorn recht herzlich einladen.

Anträge sind in schriftlicher Form bis spätestens 13. März 2016 beim Stadtbrandinspektor einzureichen.

Vollzähliges und pünktliches Erscheinen wird erwartet.

Dienstkleidung: Ausgehuniform.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Marco Albert
Stadtbrandinspektor
Stadt Hirschhorn - Feuerwehr

 

Tagesordnung

Gemeinsame Hauptversammlung am Samstag, den 19. März 2016

Ort: Gerätehaus Hirschhorn

Uhrzeit: 19:30 Uhr

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Totenehrung

3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung

4. Feststellung der Beschlussfähigkeit

5. Tätigkeitsbericht des Stadtbrandinspektors

6. Wahl des Wahlleiters

7. Wahl des Stadtbrandinspektors

8. Wahl des stellvertretenden Stadtbrandinspektors

9. Behandlung von Anträgen

10. Mitteilungen

11. Grußworte der Gäste

12. Verschiedenes

Anträge sind in schriftlicher Form bis spätestens 13. März 2016 beim Stadtbrandinspektor einzureichen.

Gezeichnet:

Marco Albert
Stadtbrandinspektor
Stadt Hirschhorn - Feuerwehr

Feuerwehren der Stadt Hirschhorn helfen bei der Sicherung des Fastnachtsumzugs und stellen den Brandschutz sicher

Am Sonntag, den 07. Februar 2016 schlängelte sich wie alle Jahre wieder der traditionelle Hirschhorner Fastnachtsumzug mit fast 100 Zugnummern durch die historische Altstadt von Hirschhorn und wurde von geschätzten mehr als 10.000 Besucher bestaunt. Auch die anschließende Open-Air-Party auf dem Freien Platz zog trotz kalter Temperaturen wieder hunderte Partybegeisterte an.

Unter der technischen Einsatzleitung des Stadtbrandinspektors unterstützten die Feuerwehren Hirschhorn und Langenthal den Veranstalter Hirschhorner Ritter, indem sie die Sicherung des Umzuges unterstützten, den Brandschutz sicherstellten und den Sanitätsdienst zusammen mit DRK und DLRG Kräften unterstützten. Die hierfür notwendige technische Einsatzleitung wurde zusammen mit Vertretern von Feuerwehr, DLRG, der Stadt Hirschhorn, der Polizei, sowie der Sicherheitsfirma im Rathaus von 12.30 – 22.15 Uhr betrieben, um in einem eventuellen Notfall schnelle Hilfe koordinieren zu können. Die Einsatzbereitschaft für die Einsatzkräfte konnte nach etwa 5 Stunden, gegen 17.30 Uhr bereits wieder aufgelöst werden.

Die Vorkommnisse bzw. Delikte, welche durch die Presse zu entnehmen waren, wurden durch die vor Ort verantwortlichen Polizeikräfte und –einheiten aufgenommen bzw. deeskaliert und werden nun im Nachgang weiter ermittelt.

 

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