Rückblick zur Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung Hirschhorn-Mitte

Neben der Tagesalarmstärke, auch hier wieder mit der Bitte an die politischen Gremien Abhilfe zu schaffen, bat Josef Beisel darum, die Mitgliederwerbung für alle Abteilungen zu betreiben, um die Fortführung der Einsatzabteilung und auch des Feuerwehrvereins sicherzustellen. Erfreulich natürlich, dass auch in der Zwischenzeit der ein oder andere Quereinsteiger den Weg in die Feuerwehr gefunden hat, um mit seiner bzw. ihrer Unterstützung einen wertvollen Beitrag für Hirschhorn zu leisten. Und mit Lara Ginthum und Tobias Heinrich zwei langjährige Mitglieder der Jugendfeuerwehr nun offiziell in die Einsatzabteilung übernommen werden konnten. Auch stand für ihn die Fort- und Weiterbildung, der rege Besuch der Übungen und Sonderdienste auf der Agenda, ohne die es eine schlagkräftige und technisch gut ausgebildete Wehr nicht geben kann.


In seinem Tätigkeitsbericht verwies Josef Beisel auch auf die Inbetriebnahme des neuen Löschgruppenfahrzeugs LF10 als Ersatz für das außer Dienst gestellte, 30 Jahre alte Vorgängerfahrzeug. Zudem habe man günstig einen gebrauchten Rüstwagen von einer Werkfeuerwehr erstanden, um ebenfalls einen ausgedienten, 36 Jahre alten Rüstwagen zu ersetzen. Dies konnte nur durch die Hilfe des Feuerwehrvereins realisiert werden, der hierfür 10.000 Euro aus der Vereinskasse zur Verfügung stellte.

Und auch das leidige Thema Aus- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses sprach er an und bedauerte die Verzögerung der Bauarbeiten. Hier sei man allerdings mit den städtischen Gremien im engen Austausch und hofft auf einen baldigen Abschluss der Arbeiten.

Zum Abschluss seines Tätigkeitsberichts dankte er allen beteiligten Kameradinnen und Kameraden, den politischen Gremien, BGM Oliver Berthold und hieß den neuen Kreisbrandmeister & stv. Verbandsvorsitzenden Sven Falter herzlich im Kreise willkommen. Günther Frömel, lange Jahre der zuständige Kreisbrandmeister der Hirschhorner Wehr, ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, noch einmal vorbei zu schauen und wurde mit einem kleinen Präsent als Dank für die gute Zusammenarbeit überrascht.

Im Tätigkeitsbericht des Jugendwartes Mario Schatzer berichtete dieser, dass die Jugendabteilung aktuell aus 13 Mitgliedern im Alter zwischen neun und 16 Jahren zählt, fünf Mädchen und acht Jungs.

Man traf sich zu insgesamt 45 gemeinsamen Gruppenstunden und Veranstaltungen, zum größten Teil natürlich, um die feuerwehrtechnischen Fähigkeiten der Gruppe zu verbessern. Aber auch die Kameradschaft und der Spaß stand natürlich im Vordergrund. Fußball spielen, Schwimmen oder Bootfahren, Dart- und Kickerturniere oder Spiele- und Kinoabende kamen nicht zu kurz.

Beim Bezirkswettkampf in Langenthal wurden ein dritter und ein elfter Platz belegt, und auch das Kreiszeltlager in Bensheim war eines der Highlights in 2016. Darüber hinaus ist auch die Jugendarbeit bekannt dafür, Hirschhorner Projekte zu unterstützen, so veranstaltete man wieder die Weihnachtsbaumsammlung, nahm an der Jugendsammelwoche teil und sicherten den St. Martins- und Volkstrauertagzug mit Fackeln.

Im Tätigkeitsbericht der Leiterin der Kinderfeuerwehr „Bambinis“, Karin Pfisterer, erfuhr man, dass die Bambinis sich ihrem 10-jährigen Jubiläum nähern, denn diese wurden am 1.1.2008 offiziell gegründet. Die beiden bereits genannten neuen Mitglieder der Einsatzabteilung, Lara und Tobias, waren damals bereits Teil der Bambinis und man freut sich natürlich, wenn diese der Feuerwehr immer treu geblieben sind. Der Nachwuchs besteht aus 20 Kindern im Alter von fünf bis neun Jahren und wird regelmäßig von weiteren Betreuern in den Gruppenstunden an das Thema Feuerwehr spielerisch herangeführt.

Das erste Halbjahr stand im Zeichen der theoretischen und praktischen Inhalte wie Schlauchkunde und wasserführende Armaturen. Aber auch die berüchtigte Faschingsfeier durfte natürlich nicht fehlen.

Das Highlight dieses Sommers war aber die Übernachtung im Feuerwehrhaus. Man traf sich zum Grillen im Feuerwehrhaus. Leider kam ein inszenierter Einsatz der Kinderfeuerwehr dazwischen. Auf dem Metoparkplatz war eine riesige Ölspur gesichtet worden und die musste beseitigt werden. Die Kleinen hatten ganz schön zu tun, bis alles wieder in Ordnung gebracht war. Zurück im Feuerwehrhaus gab es dann das langersehnte Abendessen, danach wurden die Schlafsäcke ausgerollt und der Übernachtung stand nichts mehr im Wege.

Im zweiten Halbjahr hatte man sich dann laut Karin Pfisterer mit den Kindern vorgenommen, die Feuerwehrtatze I zu machen. Das ist ein Abzeichen für die Kleinsten der Feuerwehr. Dafür wurde fleißig geübt. Z.B. Knoten und Stiche, Notfalltraining und der richtige Umgang mit Zündquellen.

Im Oktober erfolgte dann die Abnahme, bei der alle Kinder mit Bravour bestanden.

Zum Abschluss der Versammlung wurden dann aktive Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für ihre Dienste ausgezeichnet. Für 25 aktive Dienstzeit in der Feuerwehr wurden von Kreisbrandmeister Falter und Bürgermeister Berthold Sabrina Liebig und Corina Ihrig ausgezeichnet. Seitens des Landes Hessens gibt es ebenfalls eine besondere Anerkennung für die aktive Dienstzeit in der Einsatzabteilung in Form einer Urkunde und Geldprämie – hierfür wurden Torsten Albert, Corina Ihrig und Karin Pfisterer für 20 Jahre, Willi Lukas und Tom Krümmel für 30 Jahre und Hans Pfisterer, Karl Satter und Urban Selzer für 40 Jahre ausgezeichnet. Für 20 Jahre Dienst bei der Stadt Hirschhorn erhielten Robert Schöbel und Karin Pfisterer eine Medaille.

Und nach bestandenem Lehrgang und absolvierter Einarbeitungszeit wurde Michael Siefert zum Zugführer ernannt.

Die Jahreshauptversammlung endete mit viel Lob für die Kameradinnen und Kameraden durch die Grußworte der Gäste, feuerwehrzugehörigen und politischen Vertretern und man ließ den Abend bei einem gemütlichen Abendessen und Beisammensein ausklingen. 

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